In Deutschland ist es nach einem Verkehrsunfall bis zum Eintreffen der Polizei NICHT VERBOTEN, die Fahrzeuge von der Fahrbahn zu entfernen. Unfallverursacher nutzen dies häufig — und oft mit Erfolg.
WICHTIG: Lassen Sie nicht zu, dass der andere Unfallbeteiligte die Position seines Fahrzeugs verändert.
Sie sind sicher, im Recht zu sein. Trotzdem kann die Polizei häufig nicht eindeutig feststellen, wer Recht hat. Warum können Ihnen dennoch 50% bis 100% der Schuld zugerechnet werden? Bei Unfällen ohne Personenschäden erscheinen in der Regel Beamte der Streifenpolizei. Im Unterschied zu Spezialisten für Verkehrsunfallanalyse verfügen sie oft nicht über ausreichende Kenntnisse zur fachlichen Analyse von Verkehrsunfällen.
Deshalb bleiben Bremsspuren, die Positionen der Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes und auf der Fahrbahn verstreute Spuren häufig unbeachtet. Es werden keine Messungen, keine Skizzen und keine Fotodokumentation des Unfalls erstellt.
Oft fordern Polizeibeamte nach dem Eintreffen am Unfallort, die Fahrzeuge bereits vor Beginn der Klärung von der Fahrbahn zu entfernen, um Staus und Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Wer kann selbst Beweise für seine Unschuld sichern und seine Interessen schützen? Sie!
Der typische Zustand eines Fahrers nach einem Unfall ist SCHOCK.
Die Folge: Der Fahrer kann die Situation nicht mehr richtig einschätzen und ergreift nicht die notwendigen Maßnahmen. Bis zum Eintreffen der Polizei (mindestens 30 Minuten) kommt es zu sinnlosen Diskussionen mit dem anderen Unfallbeteiligten, zur Besichtigung des eigenen Fahrzeugs und zu Telefonaten mit Verwandten und Bekannten. Beide Beteiligten warten auf die Polizei und bereiten sich innerlich auf den Streit vor: Sie formulieren ganze Sätze und „starke“ Argumente. Jeder glaubt an die Kraft seines unbestreitbaren Charmes und seiner Intelligenz und hofft, dass die Sympathie der Polizei irgendwie auf seiner Seite sein wird.
SEHR GEEHRTE FAHRER
lassen Sie den anderen Unfallbeteiligten damit beschäftigt sein, lassen Sie ihn nervös werden und wertvolle Zeit verlieren. Während der andere Unfallbeteiligte auf die Polizei wartet, Worte und Zigarettenstummel verstreut, die Beulen an seinem Fahrzeug begutachtet und Bekannte anruft, das heißt: sich im Schockzustand befindet und untätig bleibt.
Was Sie bei einem Verkehrsunfall in Deutschland tun sollten, erfahren Sie aus der vom Notfallkommissariat INTER-CRASH entwickelten Anleitung.
Sie können anrufen und in Ruhe:
1. Eine professionelle Beratung durch einen Notfallkommissar erhalten.
2. Aussagekräftige und eindeutige Beweise für Ihre Unschuld sichern.
Dafür benötigen Sie nicht mehr als 10 Minuten.
Unfall auf dem Betriebsgelände
Unfälle ereignen sich häufig auf dem Gelände eines Unternehmens, wo Be- oder Entladungen durchgeführt werden. Verursacher kann der Fahrer eines anderen Fahrzeugs oder der Fahrer eines Gabelstaplers sein. Die Polizei verweigert häufig das Erscheinen am Unfallort. Begründet wird dies damit, dass es sich beim Firmengelände um Privatgelände handelt.
Ihre Maßnahmen Nutzen Sie die Kamera Ihres Mobiltelefons!
1. Fotografieren Sie die Fahrzeuge in ihrer Unfallposition diagonal aus allen vier Ecken. Auf den Bildern müssen beide Fahrzeuge vollständig sowie die umliegenden Gebäude zu sehen sein
2. Fotografieren Sie die Beschädigungen am Fahrzeug des anderen Unfallbeteiligten.
3. Erfassen Sie die Daten der Zeugen (anderer Fahrer). Fotografieren Sie deren Kennzeichen, bitten Sie um eine Visitenkarte (Visitenkarte) oder notieren Sie Name und Telefonnummer.
4. Gehen Sie gemeinsam mit dem Unfallverursacher ins Büro. Bitten Sie die Mitarbeiter des Unternehmens, unsere Website aufzurufen und dieses Formular auszudrucken.
5. Fotografieren Sie den Reisepass, den Führerschein und die Zulassungsbescheinigung des Unfallverursachers.
6. Fordern Sie den Unfallverursacher auf, das Formular auszufüllen und zu unterschreiben.